
Fragen und Antworten
Grundsätzlich sind gutartige Schilddrüsenknoten, die lokale Beschwerden (Schmerzen, Druck, Atem- oder Schluckbeschwerden…) oder Funktionsstörung (Überfunktion) verursachen zur Thermoablation geeignet. Auch kosmetisch störende Knoten können behandelt werden.
Es handelt sich hierbei um die Radiofrequenzablation (RFA) von gutartigen Schilddrüsenknoten. Die Thermoablation ist der Oberbegriff dieser Behandlungsform, bei der das Gewebe mit Hilfe von Hitze behandelt wird. Bei der Radiofrequenzablation wird eine Nadel unter Ultraschallkontrolle in den Knoten eingeführt.
Die Dauer des Eingriffs richtet sich nach der Größe und Anzahl der Knoten, ist aber in der Regel nach 30-60 Minuten abgeschlossen.
Die ambulante Thermoablation der Schilddrüse erfolgt unter örtlicher Betäubung – also ohne Vollnarkose durch einen Narkosearzt. Es erfolgt ein ca. 2mm großer Hautschnitt, über den die Nadel für die Thermoablation eingeführt wird.
Nebenwirkungen sind bei der ambulanten Thermoablation von Schilddrüsenknoten sehr selten – in Einzelfällen z.B. leichte, sich selbst auflösende Hämatome.
Die meisten Patienten können noch am selben Tag nach Hause gehen und sind innerhalb von ein bis zwei Tagen wieder fit für ihre normalen Aktivitäten.
Immer mehr gesetzliche und private Krankenkassen zahlen schon heute die ambulante Thermoablation der Schilddrüse. Für eine erfolgreiche ambulante Behandlung und Kostenübernahme ist bei jedem Patienten eine individuelle Beratung notwendig!
